| Fatique-Syndrom |
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Das Wort „Fatigue“ kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „ Müdigkeit, Erschöpfung“. Fast jeder zweite fühlt sich aufgrund seiner Krebserkrankung, aber auch durch Strahlen- und Chemotherapie, niedergeschlagen und müde. Diese chronische Müdigkeit kann auch Wochen oder Monate nach Behandlungsabschluss anhalten. Typische Symptome sind u.a. Erschöpfung und Müdigkeit trotz ausreichendem Schlaf und schnelle Ermüdung bei geringen Anstrengungen. Oft befinden sich die Betroffenen in einem „Teufelskreis“, aus dem sie nur schwer alleine wieder rauskommen. Durch die Abnahme der privaten und beruflichen Aktivitäten wie z.B. alleine daheim bleiben, sich Krank schreiben lassen, ziehen sich die Betroffenen immer mehr in ihre „eigene Welt“ zurück. Dabei wird häufig der Anreiz zu selbstständigem Handeln unterdrückt und somit die soziale Isolation begünstigt. Ohne soziales Umfeld allerdings fällt es den Betroffenen immer schwerer, sich zu motivieren und den Kontakt zu anderen oder auch betroffenen zu suchen. Der Kreislauf beginnt von vorne. Oberstes Ziel nach der Behandlung, muss es sein, sich so schnell als möglich wieder in das Soziale Leben bzw. Umfeld zu integrieren. Eine unterstützende Funktion bei der Behandlung des Fatigue – Syndroms stellen Medikamente oder eine Psychotherapie dar. Da das Fatigue – Syndrom, wie auch eine Depression, auf ein gestörtes Gleichgewicht im Gehirn zurückzuführen ist, lässt es sich mit Medikamenten sehr gut Behandeln. Um einer Abhänigkeit dieser Medikamente vorzubeugen ist die Medikamentöse Behandlung auf wenig Monate beschränkt. |

