| Arthrose |
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Unter dem Überbegriff Arthropathien (Gelenkerkrankungen) bezeichnet man die Gesamtheit der auf degenerativen und/ oder entzündlichen Prozessen beruhende Veränderungen der Knochengelenke.Die degenerative Arthrose ist eine chronische Abnutzungserscheinung, die zu Einrissen und Abrieb der Knorpelsubstanz führt.Symptome können u.a. Gelenkgeräusche, sowie Verspannungen in der Gelenkgegend bei Belastung sein. Die primäre Arthrose wird durch ein Missverhältnis (Dysbalance) zwischen Belastung und Belastbarkeit des Gelenkknorpels (z.B. bei Übergewicht) hervorgerufen. Die sekundäre Arthrose geht auf Unfallbedingte Gelenkfehlstellungen, Entzündungen (z.B. Rheuma), und angeborene Gewebs- und Knorpelminderwertigkeit zurück. Von Arthrose ist meist das Hüftgelenk (Coxarthrose) und das Kniegelenk (Gonarthrose) betroffen. Folgen sind Schmerzen, Verformung und Entzündungsschübe im betroffenen Gelenk.Degenerative Gelenkerkrankungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Schätzungsweise sind derzeit ca. 38 Millionen Europäer von Arthrose betroffen. Bis 2020 rechnet man mit einer Verdoppelung dieser Zahl. In Deutschland leiden mehr als 5,3 Millionen Menschen an Arthrose. Fast die Hälfte der 35-Jährigen zeigt erste Anzeichen einer Arthrose. |

