| Superkompensation |
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Der Mensch (und seine Muskulatur) befindet sich unter den Belastungen des Alltags in einem so genannten Gleichgewichtssystem - der Homöostase.
Bei regelmäßigem Training unter Beachtung der Trainingsprinzipien (Trainingshäufigkeit, progressive Belastungssteigerung,…), kann man eine Verbesserung des Leistungsniveaus erreichen. Das heißt: Trainingsreize sollten immer auf dem höchsten Niveau gesetzt werden.
Werden über einen längeren Zeitraum keine Trainingsreize mehr gesetzt, stellt sich die Superkompensation ein - das Leistungsniveau sinkt.
Das Prinzip der Superkompensation spielt auch im Rehabilitationsbereich eine wichtige Rolle. Gerade durch die Trainingsreize und der damit verbundenen Anpassung der Muskulatur im Knie- und Hüftbereich werden betroffene Gelenke und Strukturen entlastet - Es kommt zu einer Schmerzreduktion. Wird das Training dann beendet bzw. kein weiterführendes Sport- und Kräftigungsprogramm durchgeführt, sinkt das Leistungsniveau der Muskulatur – die Schmerzen kommen wieder.
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